Premieren Kreuzfahrt der COSTA Deliziosa mit Taufzeremonie
Sie starten von Savona aus die beeindruckende 20-tägige Kreuzfahrt. Lernen Sie auf dem Weg nach Dubai die "ewige Stadt" Rom kennen, lassen sich auf Zwischenstopps in Ägypten und Jordanien auf die beeindruckende Kultur und Geschichte ein, bevor Sie die Arabische Halbinsel erreichen. Auf dem Weg zu Ihrem Ziel Dubai erleben Sie in Aden, Salalah, Muskat und Abu Dhabi eine märchenhafte Zeit wie aus 1001 Nacht.
ROUTENVERLAUF Ihrer Kreuzfahrt
Beschreibungen zu den einzelnen Häfen finden Sie unterhalb der Preistabelle
Tag | ANLAUFHÄFEN | Ankunft | Abfahrt |
|---|---|---|---|
1 | Savona/Italien |
| 17:00 |
2 | Civitavecchia (Rom)/Italien | 08:00 | 19:00 |
3 | Erholung auf See |
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4 | Erholung auf See |
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5 | Port Said/Ägypten | 08:00 | 24:00 |
6 | Fahrt durch den Suezkanal |
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7 | Sharm el-Sheikh/Ägypten | 08:00 | 19:00 |
8 | Aqaba/Jordanien | 07:00 | 18:00 |
9 | Safaga/Ägypten | 07:00 | 23:00 |
10 | Erholung auf See |
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11 | Erholung auf See |
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12 | Aden (Adan)/Jemen | 10:00 | 20:00 |
13 | Erholung auf See |
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14 | Salalah/Oman | 09:00 | 18:00 |
15 | Erholung auf See |
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16 | Muscat/Oman | 08:00 |
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17 | Muscat/Oman |
| 13:00 |
18 | Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate | 10:00 |
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19 | Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate |
| 02:00 |
| Dubai/Vereinigte Arabische Emirate | 13:00 |
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20 | Dubai/Vereinigte Arabische Emirate |
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21 | Dubai/Vereinigte Arabische Emirate |
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UNSERE PREISE pro Person bei 2- Bett Belegung
(Bonus Preis gültig bis 4 Monate vor Abfahrt /
bei Buchung bis 6 Monate vor Abfahrt gilt der Super Spar Preis abzüglich weiterer € 200.- p. P. )
Preiskategorie | Bonus Preis p.P. | regulärer Preis |
|---|---|---|
I1 // 2-Bett Innenkabine | € 2.099,- | statt € 3.229,- |
I2 // 2-Bett Innenkabine | € 2.169,- | statt € 3.339,- |
I3 // 2-Bett Innenkabine | € 2.209,- | statt € 3.399,- |
I4 // 2-Bett Innenkabine | € 2.239,- | statt € 3.449,- |
A1 // 2-Bett Außenkabine (Sichtbehinderung) | € 2.269,- | statt € 3.499,- |
A2 // 2-Bett Außenkabine | € 2.469,- | statt € 3.799,- |
B1 // 2-Bett Außenkabine mit Balkon | € 2.689- | statt € 4.139,- |
B2 // 2-Bett Außenkabine mit Balkon | € 2.759,- | statt € 4.249,- |
B3 // 2-Bett Außenkabine mit Balkon | € 2.809,- | statt € 4.329,- |
B4 // 2-Bett Außenkabine mit Balkon | € 2.859,- | statt € 4.399,- |
B5 // 2-Bett Außenkabine mit Balkon | € 2.919,- | statt € 4.499,- |
B6 // 2-Bett Außenkabine mit Balkon | € 2.969,- | statt € 4.569,- |
B7 // 2-Bett Außenkabine mit Balkon | € 2.999,- | statt € 4.619,- |
B8 // 2-Bett Außenkabine mit Balkon | € 3.029,- | statt € 4.659,- |
MS // 2-Bett Mini Suite mit Balkon | € 3.299,- | statt € 4.859,- |
S // 2-Bett Suite mit Balkon | € 3.639,- | statt € 5.359,- |
PS // 2-Bett Panorama Suite mit Balkon | € 4.029,- | statt € 5.929,- |
GS // 2-Bett Grand Suite mit Balkon | € 4.589,- | statt € 6.749,- |
SI // 2-Bett Samsara-Innenkabine | € 2.689,- | statt € 3.959,- |
SB // 2-Bett Samsara-Außenkabine mit Balkon | € 3.479,- | statt € 5.119,- |
SU // 2-Bett Samsara-Suite mit Balkon | € 4.089,- | statt € 6.019,- |
ZUSCHLÄGE | BONUS PREIS | regulärer Preis |
|---|---|---|
Einzelkabinenzuschlag Kategorie I 1 bis B8 | 50% | 50% |
3. zusätzliches Oberbett außer Kat. I, SI | € 1.259.- | statt € 1.939 |
4. zusätzliches Oberbett außer Kat. I1, B6 - B8, alle Suiten, Samsara Kabinen/ - Suiten | € 1.259,- | statt € 1.939 |
Happy Family - Kinder bis einschl. 18 Jahre bei Belegung von Oberbetten | € 150,- | statt € 150,- |
Happy Familiy Comfort - Kinder bis einschl. 18 Jahre bei Belegung einer extra Innenkabine in Kat. I1 - I2 | € 499.- | statt € 999,- |
Happy Familiy Comfort - Kinder bis einschl. 18 Jahre bei Belegung einer extra Innenkabine in Kat. I3 - I4 | € 599,- | statt € 1.099,- |
AN- / ABREISE MÖGLICHKEITEN inkl. Transfer zum / vom Hafen
Hinflug von DEUTSCHLAND nach SAVONA
(je nach Verfügbarkeit geht der Flug nach Genua, Mailand, Turin oder Nizza mit Transfer nach SAVONA Hafen)
Erw. € 200.- p. P.
Kind bis einschl. 11 Jahre € 160.-
Kind bis 2 Jahre € 80.-
Rückflug von DUBAI nach FRANKFURT
Erw. € 460.- p. P.
Kind bis einschl. 11 Jahre € 460.-
Kind bis 2 Jahre € 46.-
BUSANREISE nach SAVONA
zwischen € 49.- p. P. (ohne Übernachtung)
& € 127,- p. P. (mit Übernachtung)
Folgende Leistungen sind bereits im Preis inkl.
- Kreuzfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie
- Vollpension mit bis zu 6 Mahlzeiten täglich: Kaffee an Deck, Frühstück, Mittagessen, Nachmittagstee, Pizza und Snacks, Abendessen, köstliche Überraschungen um Mitternacht (Light- und vegetarische Menüs, Spezialdiäten auf Anfrage)
- Wasser, Kaffee, Tee und Eiscreme an den Buffets zur Selbstbedienung
- Kapitänsempfang und Gala-Abendessen
- Freie Teilnahme an allen Bordveranstaltungen, wie Spiele, Tanzstunden und Vorträge
- Shows und Musikveranstaltungen oder Cabarets im Bordtheater, Tanzabende und Feste gemäß Abendprogramm
- Freie Benutzung aller Einrichtungen an Bord: Swimmingpools, Liegestühle, Fitnesscenter, Outdoor-Sportplatz, Whirlpools, Bibliothek und Diskothek
- Gepäckträger im ersten und letzten Hafen
- Ein- und Ausschiffungsgebühren in den Häfen
- Betreuung durch unsere deutschsprachige Reiseleitung
Nicht eingeschlossen:
- An- und Abreise nach Savona und zurück von Dubai (siehe oben)
- Serviceentgelt
- Persönliche Ausgaben, wie z. B. Landausflüge, Bargetränke, Wellness
- Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.
Premieren-Kreuzfahrt:
Bei dieser Kreuzfahrt nehmen Sie an der exklusiven Taufzeremonie der Costa Deliziosa teil. (Bereits im Preis inklusive)
Costa Happy Family Comfort:
- 2 Erwachsene + 2 Kinder reisen in einer separaten Kabine
- Single + 1 Kind reisen in einer Kabine
- 2 Erwachsene + 3 Kinder reisen in einer separaten Kabine
Die Preismodelle von Costa:
- Costa Bonus Preis:
- Günstiger Reisepreis mit einer großen Auswahl an Zusatzleistungen an Bord, gültig bis 4 Monate vor Abfahrt.
- Super Spar Preis:
- Zusätzliche Ermäßigung auf den Costa Bonus Preis, gültig bis 6 Monate vor Abfahrt (nur für Vollzahle
Vorteile Costa Bonus Preis & Super Spar Preis:
- 20 % Ermäßigung auf Weinpakete
- 20 % Ermäßigung auf die Minibar in Ihrer Kabine
- 20 % Ermäßigung auf den Wäscheservice
- 25 % Ermäßigung im Spa, während das Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt
Hochzeitsreisen Rabatt: Frisch Verheiratete erhalten 3 % Ermäßigung auf den Bonus Preis
Rücktritt oder Umbuchung durch den Kunden
Als Umbuchung im Sinne dieser Ziffer gilt nur eine Änderung im Rahmen der selben Kreuzfahrt (z.B. Wechsel der Kabinenkategorie, Modifizierung der Anreise,etc. ).
1 Unser pauschalierter Schadensersatzanspruch bei Rücktritt durch den Kunden beträgt in der Regel pro Person:
bis zum 50. Tag vor Reiseantritt 15% des Reisepreises,
vom 49. Tag bis 30. Tag vor Reiseantritt 20%,
vom29. Tag bis 22. Tag vor Reiseantritt 30%,
vom 21. Tag bis 15. Tag vor Reiseantritt 50%,
ab dem 14. Tag vor Reiseantritt 75% des Reisepreises.
Betrifft der Rücktritt einen Platz in einer Doppel- oder Mehrbettkabine, beträgt der pauschalierte Schadensersatztanspruch in der Regel 100% des Reisepreises des zurücktretenen Kunden.Diese Bedingungen gelten nicht für Flüge und Fluganreisepakete mit Flügen zu tagesaktuellen Preisen, die nicht im Costa Katalog und auf der Website ausgeschrieben sind. Bei Rücktritt des Kunden können Rücktrittskosten bis zu 100% des Anreisepaket-Preises entstehen.
2 Über Umbuchungswünsche (auch bei Zusatzleistungen, z.B. Anreise) entscheiden wir je nach Verfügbarkeit und gegen Gebühr. Bei Umbuchungen wird bis zum 50. Tag vor Reiseantritt mindestens eine Kostenpauschale von 25 Euro pro Person erhoben, spätere Umbuchungen berechnen wir Ihnen wie einen Rücktritt mit nachfolgender Neuanmeldung. Beinhaltet Ihre Reise einen Flug, so fällt auf jeden Fall eine zusätzliche Gebühr von 20 Euro an, wenn ein Wechsel des Reisenden im Sinne des § 651 b BGB stattfindet und deshalb der von der Fluggesellschaft bereits bestätigte Flug auf einen anderen Namen umgeschrieben werden muss.
3 Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass entweder überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist. Wir behalten uns vor, in Abweichung von den vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern. In diesem Fall sind wir verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistung konkret zu beziffern und zu belegen.
4 Im Reisepreis sind eine Reiserücktrittskosten-Versicherung und eine Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit nicht eingeschlossen. Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer solchen Versicherung.
Hafenbeschreibungen zu Ihrer Kreuzfahrt
Tag 1/ Savona (Italien)- Abfahrt in Savon 17:00
Christoph Kolumbus ist auch hier vorbeigekommen. Doch Achtung! Nicht, um zu Eroberungsfahrten im Dienst der spanischen Krone aufzubrechen. Nein, hier hielt er sich in den kurzen Pausen zwischen den Reisen auf, um seine Ländereien zu bestellen, um die vergangenen Reisen zu Papier zu bringen und um die kommenden im Geiste vorzubereiten. Auf den Höhen von Savona existiert noch heute die "Casa di Colombo", ein kleines Bauernhaus zwischen Gärten und Obsthainen. In Ligurien eines von vielen, das sich der Geburt und des Aufenthalts Kolumbus' rühmt: neben Savona sind auch Genua und Terrarossa di Moconesi im Rennen um diese Ehre. Doch wenn es in Savona ein historisch bedeutendes Monument gibt, das vor allen Dingen eng mit den Aktivitäten des Hafens verbunden ist, dann ist es der Priamar, die Burg, die sich über den Anlegestellen erhebt und erst vor einigen Jahren restauriert wurde. Und es ist wohl das Vorgebirge des Priamar gewesen, wo sich die erste Gemeinde niedergelassen hat. Sie wurde von dem lateinischen Geschichtsschreiber Titus Livius als "Savo Oppidum Alpinum" erwähnt. Das war im Jahre 205 v. Chr. und es scheint, dass sich dieses Volk mit den Karthargern gegen Rom verbündet hatte. Die Bedeutung Savonas verfällt langsam, nachdem Rom die Stadt Vada Sabatia, das heutige Vado gründet. Nach den Einfällen der Barbaren hingegen wird die Stadt zu einer wichtigen byzantinischen Siedlung. Savona wurde 643 von den Langobarden unter König Rotari zerstört. Während des 9. und 10. Jh. aber steigt die Stadt zur Hauptstadt der Mark Aleramica auf und wird im Anschluss eine Freie Stadt. Die maritime und kommerzielle Bedeutung Savonas wächst mit den zunehmenden Handelsbeziehungen mit Frankreich, Spanien und Nordafrika. Die Nähe zu Genua -noch heute leben die beiden Städte in einer eher konfliktbeladenen.
Nachbarschaft- hat Savona oft in Schwierigkeiten gebracht. Nach vielen Widerständen und Schlachten aber hat die Stadt die Vormacht der "Superba", wie Genua damals genannt wurde, anerkannt. Doch auch Savona ist es gelungen, die eigene Position zu kräftigen und zwar mit den Papstwahlen von Sixtus IV. und Julius II. Dies war allerdings nach der Niederlage gegen die Genuesen im Jahre 1528 der letzte Moment an Berühmtheit. Danach fiel die Stadt in eine tiefe Krise bis zum Aufstieg Napoleons. Als Teil des Königreiches von Sardinien wird sie erst 1927 als Provinz anerkannt. Heute ist die Stadt eng mit dem Hafen und der Festung Priamar verbunden, die das Wahrzeichen Savonas darstellt. Es gibt zwei verschiedene Erklärungsansätze des Namens "Priamar": der erste geht davon aus, dass sich hier die Worte "Pietra sul Mare" (Fels über dem Meer, A.d.Ü.) verstecken, denn die Burg erhebt sich auf einem felsigen Vorgebirge über dem Ligurischen Meer.
Die zweite Version erklärt den Namen als Ableitung von "Petra Mala" (schlechter Stein, A.d.Ü.), denn in der Tat bestehen die Felsen, auf denen die Festung errichtet wurde, aus Sedimentgestein und sind deshalb sehr bröckelig. Hinter den Mauern der Festung, die eine Schule und ein Spielzentrum beherbergten, wuchsen Julius II. und Sixtus IV. auf. Und hier wurde 1191 nach dem Sieg der Ghibellinen auch die Ernennung zur Freien Kommune gefeiert. Burg, Festung und auch Gefängnis: zwischen 1830 und 1831 wurde hier der italienische Patriot Giuseppe Mazzini gefangen gehalten. Während des Zweiten Weltkrieges wurde von der Festung der Verkehr im Hafen Savonas kontrolliert. Gleichzeitig diente sie als Bunker bei Bombenangriffen. Savona ist das bedeutendste Zentrum der westlichen Rivieraküste: ganz in der Nähe befinden sich einige der schönsten und wichtigsten ligurischen Badeorte, wie Alassio, Loano, Varazze und Albissola. Letzteres ist bekannt für seine Keramikproduktion.
Tag 2/ Civitavecchia/Rom (Italien)
Ankunft :08.00 Uhr Abfahrt: 19:00Uhr
Die ersten Angaben zu Civitavecchia beziehen sich auf Centocelle, einen uralten Ort, der für Etrurien die Funktion eines Hafens erfüllte, aber auch eine blühende Handelsstätte war. Doch nicht nur das: in seinen Annalen bezieht sich Plinius der Jüngere eindeutig auf Centocelle als die Stadt, in der das von Kaiser Trajan einberufene Friedenskonzil stattfand. Der Name Centocelle (ital. Hundert Zellen, A.d.Ü.) ist ganz einfach die Beschreibung dieses Ortes, in dem sich die Behausungen mit vielen, kleinen Räumen wie Honigwaben aneinanderschmiegen oder bezieht sich auf die winzigen Buchten, die die Küste unterbrachen und den Schiffen Anlegemöglichkeit boten. Auch wegen der geschützten Lage mit einem leichten Zugang zum Meer ließ Trajan hier seine schönste Villa errichten: er begann die Arbeiten zum Hafen, dessen Struktur bis heute eigentlich unverändert geblieben ist. Da sich der Hafen von Ostia am Mündungsgebiet des Tiber als überfordert erwies, übernahm Civitavecchia den größten Teil des für Rom bestimmten Schiffahrtsverkehrs. Auch die erste Beschreibung des Hafens stammt von Plinius, der von den Molen und der Ansicht der Villa von Trajan erzählt. Der außergewöhnliche Grundriss des Hafens wird dem Architekten Apollodoro zugeschrieben, der die ursprüngliche Struktur mit Reliefs und Statuen verschönert hatte. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches verlor die Stadt aber nicht ihre Bedeutung, ganz im Gegenteil, innerhalb von wenigen Jahrhunderten macht sie Pisa die Rolle als wichtigster Hafen des Thyrrenischen Meeres streitig, zieht so aber auch die Aufmerksamkeit der türkischen Piraten auf sich. Der Hafen verlor trotz mannigfacher Veränderungen und Anpassungen nie seine ursprüngliche römische Struktur. In dem sehr modernen und dynamischen Hafen von heute wird der Leichtverkehr und der Passagierverkehr zu den thyrrenischen Inseln abgewickelt. Civitavecchia mit seiner gut erhaltenen Altstadt und dem mittelalterlichen Viertel ist eine geeignete Anlegestelle für eine Reise durch die wunderbaren historischen Erinnerungen der römischen und etruskischen Zivilisationen.
WICHTIGE INFORMATIONEN
Religion: Katholisch
Regierungsform: Parlamentarische Republik
Währung: Euro.
Gastronomie: Bucatini all'amatriciana (Pasta mit Tomaten, Zwiebeln und Käse).Spaghetti alla carbonara (Spaghetti mit Eier, Speck und Käse).Saltimbocca alla romana (Schnitzel mit Schinken und Salbei).
Dessert: Käsekuchen und Tiramisu.
Kulturelle Sehenswürdigkeiten:
Rom: Kolosseum, Bogen von Konstantin, S. Peters Dom, Brunnen von Trevi, Piazza Navona, Piazza Venezia, Piazza di Spagna, Basilika von S. Johannes, die Kolonne des Markus Aurelius, Zirkus Massimus, Pantheon, die Thermen von Caracalla, die Via Appia Antica.
Shopping: Via Condotti, Via del Corso, Piazza di Spagna, Via Borgognona, Via Frattina.
Einkaufsmöglichkeiten: Lederwaren, prêt-à-porter und Mode der Berühmtesten italienischen und ausländischen Designer und Souvenirs des Jubiläums.
Sprache: Italienisch
Tag 5 / Port Said (Ägypten)
Ankunft 08:00 Uhr Abfahrt:23:59Uhr
Zu Zeiten der Pharaonen war dies nur ein kleiner Ort, der dem wundervollen und mythischen Alexandria mit seinem Prunk sicherlich weit unterlegen war, aber heute nicht nur die Hauptstadt Agyptens ist, sondern auch die gro?te Stadt des afrikanischen Kontinents und der islamischen Welt. Kairo hat ja in Wirklichkeit mehr moslemische Wurzeln als agyptische. Zuerst als Militarbasis und Hauptstadt des arabischen Militars erdacht, wurde es von den Kalifen Omayadi und Abbassidi mit Palasten, Moscheen, Garten, Thermalbadern und anderen offentlichen Bauten geschmuckt. Die Hauptaufgabe der Stadt war aber weiterhin militarischer Natur. In die Stadt Kairo verliebten sich vor allem die Mamelucken, die sehr spat in den letzten zwei Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts hier einige bemerkenswerte architektonische Werke errichteten, und dadurch die ganze Stadt verschonerten und vergro?erten, damit sie sich bis zum Nil erstreckt.
Noch beeindruckender ist die Expansion der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg, die sich vor allem wegen des Handelsverkehrs bis zum Suez-Kanal erstreckt. Heute ist Kairo eine Weltstadt mit gut 12 Millionen Einwohnern und im Begriff, sich noch weiter zu vergro?ern. In den letzten Jahren sind 2 Autobahnen gebaut worden, eine U-Bahn (die erste in ganz Afrika), 3 neue Eisenbahnstrecken, die die Verbindungen zwischen allen Regionen Agyptens immer wirkungsvoller und besser werden lassen. Kairo selbst hat durch den Pendelverkehr ein regelrechtes Verkehrsproblem mit einem riesigen Verkehrschaos. Naturlich haben heute alle agyptischen Stadte die Tradition Kairos nachempfunden, dessen Museen zu den meist besuchten Sehenswurdigkeiten der Welt zahlen. Der Schatz des Tut Ench Ammun ist nur eine der phantastischen Reichtumer, die dort aufbewahrt werden. Es handelt sich hierbei um ein authentisches Monument der Geschichte und Legende der Kultur und Zivilisation Agyptens. Viele besuchen auch das Museum Copto, das eine komplette Dokumentation uber die ersten Jahrhunderte des Christentums im Niltal zeigt. Architektonisch gesehen bietet Kairo sehr viel interessantes: Ibn Tulun ist das alteste moslemische-agyptische Dorf, wahrend die arabische Religion in Madrasa di Hasan und in der Moschee von EL Azhar seine Meisterwerke sieht. Es ist unnotig darauf hinzuweisen, dass Kairo bevorzugter Ausgangspunkt zu allen wichtigen Zeugnissen des antiken Agyptens ist, zu den Totenstadten Giza und Sakkara, sowie zu den drei Pyramiden der Cheop, Chefren und Micerino und der Sphinx.
Tag 7/ Sharm El Sheikh (Ägypten)
Ankunft: 08:00 Uhr Abfahrt 19:00Uhr
Bis vor zwanzig Jahren war Scharm el-Scheich ein Fischerdorf mit rund hundert Einwohnern. Heute ist es das bekannteste Reiseziel am ägyptischen Roten Meer. Es liegt an der Südspitze der Sinai-Halbinsel und ist im Laufe der letzten Jahre auch zu einem wichtigen Zentrum politischer Gipfeltreffen zur sensiblen Problematik des Mittleren Ostens geworden. Die Israelis waren es, die während der Besatzung Ägyptens nach dem Sechstagekrieg (1967) als erste das enorme Potential von Scharm, Touristen und vor allem Taucher aller Welt anzuziehen, auszuschöpfen wussten: Die ersten Diving-Zentren und Hotels entstanden zu Beginn der siebziger Jahre, aber die stärkeren Impulse kamen rund zehn Jahre später mit dem Rückzug Israels aus dem gesamten Gebiet des Sinai. Die Stadt entwickelte sich rasch und auch die benachbarten Buchten Naama Bay und Sheikh Coast entgingen der touristischen Kolonialisierung nicht. Heute ist Scharm el-Scheich zweifelsohne gemeinsam mit Hurghada der Ort am Roten Meer mit dem internationalsten Renommee für Touristen, die sich erholen wollen, und für begeisterte Taucher. Das Rote Meer nennt man in der Tat auch "das Aquarium Allahs": Das blaue Wasser, die farbenprächtigen Fische und die bunten Korallenriffe von Scharm sind dessen Hauptattraktion. Scharm El-Sheich bietet eine über 60 km lange Küste, die zu den schönsten der ganzen Region zählt. Es gibt ca. dreißig offene Tauchstellen, zu denen auch Tiran, Gordon, Thomas, Woodhouse und Jakson Reef gehören. Gegenüber von Tiran erstreckt sich Ras Nasrani, ein im Wasser versunkenes Kap mit phantastischen Steinkorallenformationen. Schnorchelfans können die Wassergärten Near, Middle und Far Garden genießen, deren Korallenriffe ein außergewöhnliches Schauspiel bieten. In der Nähe des Leuchtturms von Scharm liegt Ras Um Sid, dessen Meeresboden ebenfalls aufmerksame Betrachtung verdient. Wer statt der Meeres- und Unterwasserwelt lieber ein bisschen Geschichte hat, findet in Scharm den idealen Ausgangspunkt zu hochinteressanten Zielen. Das bedeutendste von allen ist der Berg Sinai, wo Moses von Gott die steinernen Gesetzestafeln mit den zehn Geboten empfing. Von dem Berg hat man einen herrlichen Blick auf die gesamte Region. Um auf den Gipfel hinaufzusteigen, braucht man vom St.-Katharinenkloster aus ca. zweieinhalb Stunden zu Fuß. Dieses Kloster, das innerhalb einer von Kaiser Justinius im 6. Jahrhundert befestigten Zitadelle errichtet wurde, ist ein Meisterwerk der byzantinischen Baukunst. Seinen Namen hat es von der Heiligen Katharina. Der Legende nach bezichtigte Katharina im Jahr 325 n. Chr. den Kaiser des Heidentums und schaffte es, die 50 Weisen zum Christentum zu bekehren, die vom Kaiser dazu bestimmt worden waren, sie zur Vernunft zu bringen. Nach grausamer Folter wurde Katharina enthauptet, doch ihr Körper verschwand - man sagt, er sei von den Engeln fortgetragen worden. Der Körper erschien auf wunderbare Weise im 9. Jahrhundert auf dem Sinai-Berg in der Nähe des Klosters, das seither ihren Namen trägt. Die umfassende Bibliothek beherbergt die größte Sammlung antiker Manuskripte (nach der des Vatikans natürlich). Anzusehen sind auch der Brennende Dornbusch (durch den Gott zu Moses sprach) und die vielen antiken Werke: Ikonen von unschätzbarem Wert, kunstvoll geschnitzte Türen, Fresken und andere religiöse, unvergleichlich kostbare Verzierungen. Auf dem Gipfel des Sinai-Berges befindet sich die Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit, die 1934 auf den Resten einer sehr viel älteren Kapelle von 363 nach Christus errichtet wurde. Für den Abstieg kann man den steileren Weg, die von einem Mönch im Streben nach Sühne geschaffenen "750 Treppen der Buße" nehmen. Ein weiterer herrlicher Ausflug kann von Scharm el-Scheich aus zum Coloured Canyon unternommen werden, einem langen Felskorridor in ocker- und roséfarbenen Schattierungen, einem der Naturwunder des Sinai. Diese Schlucht, in die man nur zu Fuß gelangen kann, scheint von seltsamen, in den Felsen gehauenen und im Laufe der Jahrhunderte vom Wind geformten Figuren belebt zu sein. Die Wände des Canyons erreichen an manchen Stellen beinahe 40 Meter Höhe. Weitere Ausflugsziele sind die Oase Ain Hodra und das Wadi Ghazala, ein besonders reizvolles Wüstengebiet mit kurios geformten Felsen. Der Nationalpark Nabq ist ein weiteres Naturparadies, das aus Wadi-Systemen, Sanddünen, angeschwemmtem Festland und Salzsümpfen besteht.
Tag 8 / Aqaba (Jordanien)
Ankunft: 07:00 Uhr Abfahrt 18:00Uhr
Akaba ist das Haupttor zu Jordanien und liegt 325 km von der Hauptstadt Amman entfernt. Es ist der einzige Zugang des Landes zum Roten Meer. Der Golf von Akaba, der auch als Golf von Eilat bekannt ist, liegt zwischen der Sinai-Halbinsel und der arabischen Halbinsel. An diesem Küstenabschnitt haben ganze vier Länder teil: neben Jordanien auch Israel, Ägypten und Saudi-Arabien. Der Golf von Akaba ist eine der zwei Buchten, die durch die vom Sinai gebildete Gabelung im Norden des Roten Meeres entstanden sind: Der Golf von Akaba befindet sich östlich der Halbinsel und der Golf von Suez westlich davon. Der Golf von Akaba misst an seiner breitesten Stelle 24 km und erstreckt sich über 160 km, von der Straße von Tiran bis zum Nordrand des Golfs, wo sich Ägypten, Israel und Jordanien das Küstengebiet teilen. In dieser Gegend verfügt jedes Land über eine wichtige Stadt: Hier liegen das ägyptische Taba, das israelische Elat und das jordanische Akaba, bei denen es sich jedoch nicht nur um Handelsstädte und -häfen von strategischer Bedeutung für die jeweiligen Länder handelt, sondern auch um beliebte Reiseziele für Urlauber aus aller Welt, die auf der Suche nach einem warmen und praktisch das Jahr über angenehmen Klima sind. Der antike Name der Stadt Akaba war Ayla und ihre Gründung erfolgte im ersten Jahrtausend vor Christus durch König Salomon. Durch die strategische Bedeutung ihrer Lage am Meer war Akaba stets Umschlaghafen für die Waren, die von hier aus gen Petra oder Damaskus verschifft wurden. 106 v. Chr. wurde es von den Römern erobert und im 4. Jahrhundert nach Christus gelangte es in die Hand der Byzantiner. Anschließend folgten die Araber und die Kreuzritter, die im 12. Jahrhundert 7 km von der Stadt entfernt eine Festung errichteten. Mit der Ankunft der Osmanen verwandelte sich Akaba in den folgenden Jahrhunderten in ein ruhiges Fischerdorf: Historische Zeugnisse von seiner Vergangenheit als mittelalterliche und islamische Stadt stellen hingegen die beiden Städtchen Ayla und Fort-Akaba dar, die von dem Mameluken-Sultan Qansuh al-Ghauri zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet wurden. Die Festung wurde im 14. Jahrhundert von den Arabern erbaut, während das Museum, das sich neben der Festung befindet, Funde jüngerer Zeit beherbergt. Unweit davon, jedoch auf ägyptischem Territorium, liegt die Insel der Pharaonen (Gezireh Farun), eine kleine Insel vor dem Hafen, die mit ihrer Kreuzfahrerburg ein Bollwerk des Christentums jenseits des Jordans darstellte. Akaba erweckte während des Ersten Weltkriegs erneut Interesse, als der berühmte Lawrence von Arabien nach einem nächtlichen Kamelritt durch die Wüste Wadi Rum Akaba mit einem Blitzangriff eroberte. Heute dagegen kommt man nach Akaba, um ein wenig Entspannung zu finden und die Schönheit des Meeres zu genießen: Das Wasser ist auch für diejenigen ideal, die keine professionellen Taucher sind, denn hier kann man im flachen Wasser phantastische Korallen bewundern: ca. 140 Arten (40 davon gibt es nur in dieser Gegend), ganz zu schweigen von den unzähligen exotischen Fischen. Natürlich ist es dank des klaren, transparenten Wassers möglich, alles ohne Spezialausrüstung zu sehen, aber es ist dennoch besser, sich zumindest mit Maske, Flossen und Schnorchel auszurüsten. Das gesamte Gebiet des Golfs von Akaba ist nicht nur besonders reich an Korallen, es bietet auch eine große Biodiversität. Sein Meeresboden birgt unzählige Relikte, einige davon haben Schiffbruch erlitten, andere wurden absichtlich versenkt, um den Meerestieren ein Habitat zu bieten und auf diese Weise auch den Unterwassertourismus zu fördern. Geologisch ist der Golf von Akaba ein Teil des nördlichen Großen Afrikanischen Grabenbruchs (Great Rift Valley), der sich von der Senke, in der das Tote Meer liegt, in südlicher Richtung am Roten Meer entlang bis zum Afar-Dreieck an der ostafrikanischen Küste erstreckt. Der Golf ist sehr eng und tief und die vier anliegenden Staaten haben im Laufe der Geschichte beträchtliche politische Probleme gehabt. Direkt neben Akaba liegt die israelische Stadt Elat: Die beiden Städte sind einander so nahe, dass Touristen, die zum ersten Mal hierher kommen, sie kaum voneinander unterscheiden können. Man sagt sogar, dass auch die Flughäfen so nahe beieinander liegen, dass Flugzeuge gelegentlich auf der falschen Landebahn landen.
Tag 9/ Safaga (Ägypten)
Ankunft 07:00 Uhr Abfahrt 23:00Uhr
Safaga liegt ca. 60 km südlich von Hurghada. Es ist einer jener Orte am Roten Meer, die besonders bei Sportfans sehr beliebt sind, speziell bei Windsurfern, nachdem es 1993 Austragungsort der Weltmeisterschaften im Windsurfen war. Aber vor allem ist es ein bekanntes Ziel von Freizeit- und Sporttauchern. Eine gewisse Zeit war es, wie alle anderen Orte am Roten Meer auch, nur ein Handelshafen, im Laufe der letzten Jahre hat es jedoch durch den Tourismus einen spürbaren Aufschwung erlebt. Heute ist es ein richtiges Städtchen, das mit seiner großen Bucht, dem herrlichen türkisblauen Wasser und den langen Stränden Touristen aus allen Teilen der Welt anzieht. Zu den empfohlenen Tauchstellen gehören das Kettenriff von Tobia Arbaa (wegen der sieben aus dem sandigen Meeresboden aufragenden "Säulen" auch "seven pillars" genannt), die beeindruckenden Felswände der Tauchstelle Panorama (auf Grund ihrer Größe können hier am selben Korallenriff drei verschiedene Tauchgänge durchgeführt werden - am Südplateau und an den Ost- und Westwänden) sowie die Barriereriff-Korallenformationen von Abu Qifan, die berühmt für das Sichten von Hammerhaien im Frühling und Teufelsfischen im Winter sind. Abenteuerlustige finden am Wrack der Salem Express eine Tauchstelle von besonderem Reiz: Etwa 500 Menschen kamen bei einem der schlimmsten Schiffsunglücke dieser Gegend ums Leben, als im Dezember 1991 eine 100 Meter lange Fähre auf dem Rückweg von ihrer traditionellen islamischen Pilgerfahrt nach Mekka am Korallenriff zerschellte und sofort unterging. Mannschaft und Passagiere schafften es nicht, sich an Bord von Rettungsbooten in Sicherheit zu bringen - eine schreckliche Tragödie. Das Wrack, eines der größten des Roten Meeres, ist heute das Zuhause eines unglaublichen Unterwasserlebens und beliebter Zufluchtsort von Fischen jeder Art. Aber ein Aufenthalt in Safaga kann auch im Zeichen von Relax und Wellness stehen. Die charakteristischen schwarzen Sandstrände und das Wasser, das für seinen hohen Salzgehalt und seine wohltuende Wirkung auf die Haut bekannt ist, machen es zu einem berühmten Ziel für Kuraufenthalte. Das Gesundheitszentrum Karlovy Vary im Hotel Menaville ist eine international anerkannte Kurstätte, die auf Klimatotherapie-Behandlungen für ein breites Spektrum von Krankheiten - von rheumatischer Arthritis bis zur Schuppenflechte, von Fettleibigkeit bis zu stressbedingten Erkrankungen - spezialisiert ist. Safaga ist außerdem ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Wüste, beispielsweise zu den Granitsteinbrüchen von Mons Claudianus. Diese Ausgrabungsstätte, die die größte und besterhaltene römische Stätte der östlichen Wüste ist, war einst die Behausung von rund tausend Personen: in den Steinbrüchen beschäftigte Arbeiter und Soldaten. Heute kann man noch die Reste von einer Festung, von Häusern, Werkstätten, Ställen und Bädern sehen, ebenso wie zerbrochene Granitsäulen und Felsplatten. Eine der Säulen hat die eindrucksvollen Abmessungen von 16 Metern Länge und 2,4 Metern Breite und ein Gewicht von 209 Tonnen.
Von Safaga aus kann man auch zu den berühmten historischen Stätten von Luxor gelangen, die sich in ca. 200 km Entfernung dort befinden, wo einst das antike Theben stand, die Hauptstadt Ägyptens zur Zeit des Mittleren Reichs. Der Bau des kolossalen Tempels von Luxor begann während der Herrschaft von Amenophis III., im 14. Jahrhundert vor Christus. Haremhab und der große Tutanchamun fügten ihm später Säulen und Statuen hinzu, aber die relevanteste Erweiterung erfolgte unter Ramses II., ca. 100 Jahre nach dem Beginn der Bauarbeiten. Das Besondere an Luxor ist, dass es die einzige der größeren ägyptischen Tempelanlagen ist, deren Architektur die Inschriften von nur zwei Pharaonen trägt. 1989 fand man unter dem Fußboden des Tempelinneren 26 Statuen des Neuen Reichs, die man jetzt im unweit gelegenen Museum von Luxor bewundern kann. Das Tal der Könige, dessen Zugang weniger als 3 km vom Westufer des Nils entfernt ist, hat eine enorme historische und archäologische Bedeutung. Fast 500 Jahre lang, von der 18. bis zur 20. Dynastie, von 1552 bis 1069 vor Christus, wurden hier die Herrscher des Antiken Ägyptischen Reichs beigesetzt.
Tag 12 / Aden (Yemen)
Ankunft 10:00 Uhr Abfahrt 20:00 Uhr
Aden (auf arabisch Adan) bedeutet wörtlich Paradies und in der Tat könnte man diese große Hafenstadt mit mehr als einer halben Million Einwohner als Tor zu jenem Natur- und Kulturparadies betrachten, welches der Jemen ist. Dieser am südlichen Rand der arabischen Halbinsel liegende Staat, der offiziell Republik Jemen heißt, ist das einzige republikanische Regierungssystem der Region: Es grenzt im Norden an Saudi-Arabien und im Osten an den Oman. Seine Küsten werden im Westen vom Roten Meer und im Süden vom Indischen Ozean umspült. Die Republik Jemen umfasst außer dem kontinentalen Territorium auch den Archipel Sokotra im Indischen Ozean und die Inselgruppen Perim und Kameran im Roten Meer. Das Klima Jemens ist von Ort zu Ort unterschiedlich: An den Küsten herrscht ein tropisches, feuchtes Klima mit großen saisonalen Temperaturschwankungen, starken warmen Sommerwinden und wenigen Niederschlägen im Winter. Die Temperaturen schwanken zwischen 32 °C im Winter und 50 °C im Sommer. Im Landesinneren, auf einer Höhe zwischen 800 und 1.700 Metern, ist das Klima dagegen mit sehr starken Temperaturschwankungen im Laufe des Tages und mehr Regen gemäßigter. Das Klima des Hochplateaus (Serat = frischer Ort) ist sowohl von starken Temperaturschwankungen während des Tages und des Jahres als auch von trockener Luft, heftigen Windstößen im Winter und Gewittern sowie starken Orkanen im Sommer gekennzeichnet. Die jetzige Republik Jemen wurde offiziell am 22.5.1990 durch die Vereinigung der Arabischen Republik Jemen, Hauptstadt Sanaa (antikes Königreich Saba, Unabhängigkeit von der Türkei seit 1904 und Republik seit 1962), mit der Demokratischen Republik Jemen, Hauptstadt Aden (unabhängig seit 1967 und durch die Verschmelzung der ehemaligen britischen Gebiete der Südarabischen Föderation entstanden), gegründet. Aden ist das größte Industrie- und Handelszentrum des Landes. Es bildet mit den um den ursprünglichen Kern herum entstandenen Vororten und dem Hafen neben Sanaa das zweitwichtigste städtische Ballungsgebiet. Bereits im 8. Jahrhundert vor Christus war Aden ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel zwischen Asien, Afrika und Europa. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Aden von Europäern und Arabern umkämpft: 1513 kamen die Portugiesen, die kurz darauf von den ägyptischen Mameluken und den Osmanen vertrieben wurden. 1636 vertrieb die Zaydita-Dynastie die Türken und 1839 wurde Aden von den Engländern erobert, die bis 1950 die Kontrolle behielten. Nach langen Jahren des Unabhängigkeitskampfes und einem Staatsstreich verließen die Briten schließlich die Stadt endgültig und Südjemen erlangte seine Unabhängigkeit und errichtete ein marxistisches prosowjetisches Regime. Heute setzt sich Aden praktisch aus verschiedenen kleinen Städten zusammen: der antiken Hafenstadt, der Industriestadt (Little Aden) mit ihren riesigen Raffinerien und Madinat ash Sha'b, wo sich der Regierungssitz befindet. Außerdem sind da die beiden Vororte Ash Sha'ab und Shaykh Uthman. Aden ist jedoch nur eine Hafenstadt, die den Touristen gewiss nicht all das bieten kann, was die Hauptstadt Sanaa in petto hat, die zweifelsohne eine der schönsten islamischen Städte der Welt ist und auch zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Sie liegt in 2.300 Metern Höhe und ist ein echtes Juwel. Der Legende nach hat Sem, Sohn Noahs, diese Stadt gegründet, die schon unmittelbar danach als Zufluchtsort und Oase der Ruhe galt, da hier Kämpfe oder Kriege verboten waren. Viele Häuser der Altstadt sind über 400 Jahre alt, und innerhalb der Mauern liegt die größte erhalten gebliebene Medina der arabischen Welt. Überall kann man Fassaden mit raffinierten Verzierungen und den reizvollen Fenstern, takhrim, mit ihren typischen Arabesken und dem farbigem Glas bewundern. Über den Turmhäusern erheben sich die Minarette der Moscheen und die Stadt ist mit Türkischen Bädern geradezu übersät. Das Herz der Stadt pulsiert auf dem Souk al-Milh, einem Ensemble aus rund 40 kleinen Souks, von denen ein jeder auf ein spezielles Produkt spezialisiert ist. Besonders kurios ist der so genannte "Markt der Diebe", wo jeder das verkaufen kann, was er nicht mehr braucht. Man kann auch Al-Jami' al-Kabir, die große Moschee, besichtigen. Unbedingt anschauen sollte man sich das Nationalmuseum und das Museum für Kunst und Handwerk.
Marib, die antike Hauptstadt des Reichs von Saba, ist eine der größten Attraktionen des Jemens. Hier befindet sich die berühmteste Ausgrabungsstätte des Landes, wo man sich einige unglaubliche Lehmhütten mit kleinen Fenstern anschauen kann; darüber hinaus gibt es in den unterirdischen Steinhöhlen auch antike Sabaer Felsenzeichnungen zu sehen. In der Nähe sind die Ruinen bedeutender Tempel zu besichtigen, zu denen auch der Tempel von Bilqis und die Reste des großen Staudamms von Marib gehören. Aden (auf arabisch Adan) bedeutet wörtlich Paradies und in der Tat könnte man diese große Hafenstadt mit mehr als einer halben Million Einwohner als Tor zu jenem Natur- und Kulturparadies betrachten, welches der Jemen ist. Dieser am südlichen Rand der arabischen Halbinsel liegende Staat, der offiziell Republik Jemen heißt, ist das einzige republikanische Regierungssystem der Region: Es grenzt im Norden an Saudi-Arabien und im Osten an den Oman. Seine Küsten werden im Westen vom Roten Meer und im Süden vom Indischen Ozean umspült. Die Republik Jemen umfasst außer dem kontinentalen Territorium auch den Archipel Sokotra im Indischen Ozean und die Inselgruppen Perim und Kameran im Roten Meer. Das Klima Jemens ist von Ort zu Ort unterschiedlich: An den Küsten herrscht ein tropisches, feuchtes Klima mit großen saisonalen Temperaturschwankungen, starken warmen Sommerwinden und wenigen Niederschlägen im Winter. Die Temperaturen schwanken zwischen 32 °C im Winter und 50 °C im Sommer. Im Landesinneren, auf einer Höhe zwischen 800 und 1.700 Metern, ist das Klima dagegen mit sehr starken Temperaturschwankungen im Laufe des Tages und mehr Regen gemäßigter.
Das Klima des Hochplateaus (Serat = frischer Ort) ist sowohl von starken Temperaturschwankungen während des Tages und des Jahres als auch von trockener Luft, heftigen Windstößen im Winter und Gewittern sowie starken Orkanen im Sommer gekennzeichnet. Die jetzige Republik Jemen wurde offiziell am 22.5.1990 durch die Vereinigung der Arabischen Republik Jemen, Hauptstadt Sanaa (antikes Königreich Saba, Unabhängigkeit von der Türkei seit 1904 und Republik seit 1962), mit der Demokratischen Republik Jemen, Hauptstadt Aden (unabhängig seit 1967 und durch die Verschmelzung der ehemaligen britischen Gebiete der Südarabischen Föderation entstanden), gegründet. Aden ist das größte Industrie- und Handelszentrum des Landes. Es bildet mit den um den ursprünglichen Kern herum entstandenen Vororten und dem Hafen neben Sanaa das zweitwichtigste städtische Ballungsgebiet. Bereits im 8. Jahrhundert vor Christus war Aden ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel zwischen Asien, Afrika und Europa. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Aden von Europäern und Arabern umkämpft: 1513 kamen die Portugiesen, die kurz darauf von den ägyptischen Mameluken und den Osmanen vertrieben wurden. 1636 vertrieb die Zaydita-Dynastie die Türken und 1839 wurde Aden von den Engländern erobert, die bis 1950 die Kontrolle behielten. Nach langen Jahren des Unabhängigkeitskampfes und einem Staatsstreich verließen die Briten schließlich die Stadt endgültig und Südjemen erlangte seine Unabhängigkeit und errichtete ein marxistisches prosowjetisches Regime.
Heute setzt sich Aden praktisch aus verschiedenen kleinen Städten zusammen: der antiken Hafenstadt, der Industriestadt (Little Aden) mit ihren riesigen Raffinerien und Madinat ash Sha'b, wo sich der Regierungssitz befindet. Außerdem sind da die beiden Vororte Ash Sha'ab und Shaykh Uthman. Aden ist jedoch nur eine Hafenstadt, die den Touristen gewiss nicht all das bieten kann, was die Hauptstadt Sanaa in petto hat, die zweifelsohne eine der schönsten islamischen Städte der Welt ist und auch zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Sie liegt in 2.300 Metern Höhe und ist ein echtes Juwel. Der Legende nach hat Sem, Sohn Noahs, diese Stadt gegründet, die schon unmittelbar danach als Zufluchtsort und Oase der Ruhe galt, da hier Kämpfe oder Kriege verboten waren. Viele Häuser der Altstadt sind über 400 Jahre alt, und innerhalb der Mauern liegt die größte erhalten gebliebene Medina der arabischen Welt. Überall kann man Fassaden mit raffinierten Verzierungen und den reizvollen Fenstern, takhrim, mit ihren typischen Arabesken und dem farbigem Glas bewundern.
Über den Turmhäusern erheben sich die Minarette der Moscheen und die Stadt ist mit Türkischen Bädern geradezu übersät. Das Herz der Stadt pulsiert auf dem Souk al-Milh, einem Ensemble aus rund 40 kleinen Souks, von denen ein jeder auf ein spezielles Produkt spezialisiert ist. Besonders kurios ist der so genannte "Markt der Diebe", wo jeder das verkaufen kann, was er nicht mehr braucht. Man kann auch Al-Jami' al-Kabir, die große Moschee, besichtigen. Unbedingt anschauen sollte man sich das Nationalmuseum und das Museum für Kunst und Handwerk.
Marib, die antike Hauptstadt des Reichs von Saba, ist eine der größten Attraktionen des Jemens. Hier befindet sich die berühmteste Ausgrabungsstätte des Landes, wo man sich einige unglaubliche Lehmhütten mit kleinen Fenstern anschauen kann; darüber hinaus gibt es in den unterirdischen Steinhöhlen auch antike Sabaer Felsenzeichnungen zu sehen. In der Nähe sind die Ruinen bedeutender Tempel zu besichtigen, zu denen auch der Tempel von Bilqis und die Reste des großen Staudamms von Marib gehören.
Tag 14 / Salalah (Oman)
Ankunft 09:00 Uhr Abfahrt 18:00Uhr
Unter dem Namen Magan war der Oman bereits den Sumerern bekannt. Um 563 v.Chr. wurde er an das persische Reich angegliedert. Mit der Expansion des Islam und der nachfolgenden Bildung durch die Imamen regierter Staaten wurde auch die Region Magan zu einem Sultanat und erhielt einen neuen Namen.
Seine Hauptstadt Maskat wurde erst 1508 von den Portugiesen und dann von den Osmanen erobert, die 1742 von Ahmed Ibn Said vertrieben wurden. Er legte den Grundstein für die noch heute das Land beherrschende Dynastie, denn noch immer ist das Sultanat Oman eine absolute Monarchie, an deren Spitze seit 1970 der Sultan Qaboos Bin Said steht, der gegenüber der Außenwelt – sowohl vom politischen als auch touristischen Gesichtspunkt aus – sehr viel offener ist als sein Vorgänger Saib Bin Taimur, der das Land in einem Zustand der Isolation gelassen hatte. Auf einer Fläche von 309.500 km2, ein wenig mehr als Italien, hat der Oman knapp über 2 Millionen Einwohner. Das Klima ist das ganze Jahr über warm, aber im Winter sind die Nächte an der Küste kühl bzw. sogar kalt, insbesondere auf den Hochebenen, wo reichlich Niederschläge fallen, während die Hitze im Sommer drückend ist. Salalah ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Es ist die Verwaltungshauptstadt des Gouvernements Dhofar und liegt mehr als 1000 km von der Hauptstadt Maskat entfernt. Hier ist das Klima dank des Monsuneinflusses das ganze Jahr über temperiert. Durch die günstigen klimatischen Bedingungen ist Salalah eine tropische Stadt mit üppiger Vegetation: die Landwirtschaft liefert frisches Obst und Kokosnüsse. Aber die wirtschaftlichen Aktivitäten sind weit breiter gefächert: sie reichen von der Herstellung von Stoffen und dem Kunsthandwerk bis hin zu Fischfang und Schiffsbau. Auch der Tourismus stellt eine wichtige Einnahmequelle dieser expandierenden Wirtschaft dar. Trotz der ziemlich verschlossenen Vergangenheit unter der vorhergehenden Herrschaft hat die Stadt einen multikulturellen Charakter: die größte Emigrantengemeinschaft ist indisch – sie hat sich unter anderem eine Privatschule mit dem Namen Indian School Salalah geschaffen. Die Inder bilden 14% der Bevölkerung, hinzu kommen die Pakistani (8%) und andere Ethnien. Aber Salalah ist vor allem eine historische Stadt. Sie bildet seit über 8.000 Jahren eine Etappe der sogenannten ‘Weihrauchstraße’. Die Wiege der Manjawi-Kultur befindet sich auf dem Gebiet von Al-Blaid, dem einstigen Zafar, wenige Kilometer vom Zentrum von Salalah entfernt: diese zwischen dem 12. und dem 16. Jahrhundert entstandene Zitadelle ist heute eine der meistbesuchten Ausgrabungsstätten der Gegend.
Die Reste einer großen Moschee, von Palästen, Gebäuden und Grabstätten, die von der historischen Bedeutung dieser Gegend zeugen, sind hier sehr gut erkennbar. Al Blaid war früher bereits sowohl wegen der Araberhengste als auch wegen des Weihrauchs bekannt: von den Geschicken und dem Handel dieser Stadt berichtete auch der Entdecker Marco Polo. Entlang der Wasserläufe der Region wachsen Frankincense-Bäume (Boswellia carteri und Boswellia papyrifera), aus denen das kostbare Gummiharz gewonnen wird, das zur Herstellung von Weihrauch dient. Salalah war aus diesem Grund seither auch als "Arabische Hauptstadt des Parfums" bekannt. Die Bäume, aus denen man den Weihrauch gewinnt, sind zum Wahrzeichen der Stadt geworden.
Die "Transitstadt” hat sich also zu einem touristischen Ziel entwickelt, nicht zuletzt dank der herrlichen Landschaft der Al-Qar-Berge (Jabal al-Qar) und der spektakulären Strände an der Westküste. Salalah kann ebenfalls voller Stolz auf die Ruinen eines Palastes verweisen, welcher der Königin von Saba gehört haben soll, sowie auf die Reste der Grabstätte des Propheten Hiob (oder des islamischen Nabi Ayoub). Die Grabstätte befindet sich 40 km von Salalah auf dem Hügel Ittin und beherbergt einige Reliquien. Sie gilt für Moslems und Christen gleichermaßen als Pilgerstätte. Erwähnt werden sollen hier schließlich auch die Märkte der Stadt: Salalah hat zwei Haupt-Souks. Al Haffa ist der alte Souk an der Strandpromenade. Hier gibt es Obst, Gemüse und den unvermeidlichen Weihrauch. Der neue Souk dagegen befindet sich an der Parallelstraße der Al Salam Straße: auch hier kann man Weihrauch und Parfums kaufen, ebenso wie die obligaten Kohlebecken zum Verbrennen des Weihrauchs sowie traditionelle Kleidung der Region Dhofar.
Tag 16/ Muscat (Oman) Ankunft 08.00 Uhr
Tag 17 / ABFAHRT Muscat 13.00 Uhr
Ankunft 08:00 Uhr ( Overnight in Muscat )
Das Sultanat Oman liegt an der Südostküste der Arabischen Halbinsel. Es grenzt im Nordwesten an die Vereinigten Arabischen Emirate, im Westen an Saudi-Arabien und im Südwesten an Jemen. Es wird im Süden und Osten vom Arabischen Meer und im Nordosten vom Persischen Golf (Golf von Oman) begrenzt. Das Sultanat ist eine Monarchie, Staats- und Regierungschef ist der Sultan Qaboos. Trotz seiner absoluten Macht hat es den Anschein, als würde ein Großteil der Bevölkerung mit seinem Wirken einverstanden sein. Seit dem Machtantritt des Sultans im Jahr 1970 hat es eine schrittweise Öffnung gegenüber den Prinzipien der Demokratie und vor allem einen beträchtlichen Aufschwung des Wirtschaftssystems gegeben. Qaboos hat im Laufe seiner Regierungszeit Sozial- und Territorialreformen in die Wege geleitet und mit seiner liberalen Vision das Land zu einer bemerkenswerten allgemeinen Verbesserung geführt. Maskat ist die Hauptstadt Omans und eine der ältesten Städte des Mittleren Ostens. Es ist seit dem 2. Jahrhundert bekannt. In der Antike war es ein wichtiger Umschlagort für den Transport von Weihrauch von Südarabien nach Griechenland, Rom und in den gesamten Mittelmeerraum. Im Mittelpunkt dieses Handels stand ein Ort namens Khour Rouri, den die Griechen "Muscat" nannten. Der erste Fremde, der in jüngerer Zeit hier an Land ging, war der portugiesische Entdecker Vasco da Gama, der auf dem Weg nach Indien in den Oman kam. Die Portugiesen eroberten dieses Gebiet im Jahr 1507 und herrschten hier bis zum 17. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammen auch die drei Festungen der Stadt, die alle um 1550 erbaut wurden. Während das Mutrah Fort auf einem Hügel errichtet wurde, scheinen die beiden Festungen Jalali und Mirani über den Eingang zu Maskat zu wachen. Alle Festungen werden gegenwärtig von der Polizei und der Armee genutzt und sind nicht öffentlich zugänglich. 1649 vertrieb Sultan Bin Saif die Portugiesen aus dem Land, die in östlicher Richtung, nach Goa (Indien), abzogen. Nach internen Kämpfen und Aufständen ging Maskat 1737 für kurze Zeit an die Perser über. 1803 griffen die Wahabiten aus Saudi-Arabien den Oman an, wurden aber zurückgeschlagen. 1913 wurde Taimur Bin Faisla Sultan und das Territorium wurde "Maskat und Oman" genannt, mit dem Sultan, der Maskat regierte, und dem Imam, der den Oman regierte. Nach der Unabhängigkeit Indiens im Jahr 1947 besiegte der Sultan mit Hilfe der Briten den Imam und vereinigte einen großen Teil des Omans. 1970 inszenierte der Prinz Qaboos Bin Said, Sohn des Sultans Taymur, eine Palastrevolte, bestieg den Thron und leitete so die Ära des modernen Sultanats ein. Die Hauptstadt weist einen ganz besonderen Reiz auf, weil hier nicht jene typische Atmosphäre herrscht, welche die anderen religiösen Städte kennzeichnet. Maskat, Matrah und Ruwi sind die zentralen Viertel. Maskat ist das alte Hafenviertel, wo sich der Hauptpalast des Sultans, der luxuriöse, von herrlichen Parkanlagen umgebene Palast Al-Alam und die große Moschee befinden: das Wahrzeichen der Wiedergeburt des Landes mit raffinierter Marmorarchitektur.
Matrah, das 3 km nordwestlich von Maskat liegt, ist dagegen das wichtigste Handels- und Wohnviertel des Hafenbezirks. Hier befindet sich auch der bunte Souk, einer der ältesten des Landes, ein Labyrinth aus alten, von Palmdächern geschützten und Laternen beleuchteten Gassen, wo die Touristen auf der Suche nach Silber, Stoffen und jeder Art von Souvenir nach Herzenslust herumstöbern können. Weiterhin gibt es den berühmten Fischmarkt, den Gewürzmarkt und den Obstmarkt. Wenige Kilometer in Richtung Landesinneres stößt man auf Ruwi, das moderne Geschäftsviertel. Wenn man die gesamte Geschichte des Sultanats zurückverfolgen möchte, kann man das Museum des Oman besichtigen, in dem auch eine interessante Sammlung islamischer Kunstwerke zu sehen ist und das ebenfalls verschiedenste Schriftstücke über die Schiffswerften, den Islam und die Architektur der Stadtfestungen beherbergt. Maskat verfügt darüber hinaus über das schönste Aquarium des Golfs. Das Nationalmuseum in Ruwi bietet dagegen einen Einblick in die Kunst und das lokale Kunsthandwerk des Omans, während das Sultan's Armed Forces Museum (Museum der Armeen des Sultans) von den wichtigsten historischen Ereignissen des Landes zeugt. Auch das Zentrum für traditionelle Musik des Omans ist einen Besuch wert.
Tag 18/ Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate)
Ankunft 10:00 Uhr ( Overnight )
Tag 19 / Abu Dhabi ABFAHRT 02.00 Uhr
Die Vereinigten Arabischen Emirate gehören zweifelsohne zu den reichsten Ländern der Welt. Seinen Wohlstand dankt dieser seit 1971 souveräne unabhängige Staat dem Erdöl. Er besteht aus sieben Emiraten: Abu Dhabi, Dubai, Sharja, Ajman, Umm al-Kaiwain, Ras al-Khaima und Fujaira. Diese Union wird vom Obersten Rat regiert, der sich aus Vertretern der sieben Emirate zusammensetzt, die jeweils das höchste Amt ihres Emirats bekleiden. Vor 1971 waren sie auf Grund des zwischen den Engländern und einigen arabischen Scheichen im 19. Jahrhundert geschlossenen Waffenstillstands als Trucial States (Staaten des Waffenstillstands) bekannt. Die Emirate liegen im Norden am Persischen Golf, im Nordosten am Golf von Oman und grenzen im Norden an Katar, im Westen an Saudi-Arabien und im Süden an Oman. Ende des 18. Jahrhunderts war diese Region auch unter der Bezeichnung Piratenküste bekannt. Nach dem Abzug der britischen Truppen beschlossen die Emire einen einzigen föderativen Staat zu gründen, dessen Hauptstadt Abu Dhabi sein sollte. Staatsoberhaupt der Föderation wurde Scheich Zayed bin Sultan Al Nahyan, der bis zu seinem Tode im Jahr 2004 an der Macht blieb. Seit dem 4. November dieses Jahres ist der Scheich von Abu Dhabi, Khalifa bin Zayed Al Nahayan, der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate. Bis zum vergangenen Jahrhundert herrschte in dieser Gegend noch ein einfaches Leben mit einer Gesellschaftsform, die auf der Existenz unterschiedlicher Stämme beruhte; die Menschen lebten von Viehzucht und Fischfang. Die Entdeckung der wertvollen Ölvorkommen im Jahr 1959 veränderte die Situation auf so radikale Weise, dass sämtliche Merkmale der einstigen Traditionen rasch verschwanden. Das wahrscheinlich einzige noch vorhandene traditionelle Element besteht im Islam, der streng eingehaltenen Staatsreligion. Auch Abu Dhabi war vor wenig mehr als vierzig Jahren noch ein kleines Dorf von Fischern und Perlenzüchtern. Die Stadt hat eine sehr junge Geschichte: Das 1761 gegründete Abu Dhabi wurde zum Sitz der Herrscherfamilie Al-Nahyan. Während des 19. Jahrhunderts war es durch seine Perlenzucht relativ berühmt, aber als dieser Wirtschaftszweig Ende des Jahrhunderts in eine Krise geriet, erlebte Abu Dhabi eine finstere Zeit. Um 1930 wurden die ersten Erdölkonzessionen vergeben, aber es dauerte zwei Jahrzehnte, bevor die großen Vorkommen entdeckt wurden und damit eine schwindelerregende Entwicklung ihren Anfang nahm. Schon bald wichen Schilf- und Lehmhütten Banken und Luxusboutiquen. Heute nimmt die Stadt die gesamte (T-förmige) Insel Abu Dhabi ein, die genau im Zentrum der Nordküste liegt. Ein paar Spuren der Vergangenheit sind geblieben, wie das Al-Hosn-Fort, das unter dem Namen Alte Festung oder Weiße Festung bekannt ist. Das Gebäude wurde von dem ersten Erben der Al-Nahyan-Dynastie erbaut, bekam aber Ende des 19. Jahrhunderts seine jetzige Gestalt, wurde restauriert und wird nunmehr als Archiv genutzt. Interessant sind der Hof und die Fliesendekorationen des Haupteingangs. Neben der Festung befindet sich die gleichnamige große Kulturstiftung, die heute im Wesentlichen als Bibliothek sowie Forschungs- und Dokumentationszentrum dient. Etwa 5 km südlich von Abu Dhabi liegt das Frauenhandwerkszentrum. Im Nordosten der Stadt sind der Dhow-Kai und der Fischmarkt von besonderem Interesse. Auch der alte Souk an der nördlichen Strandpromenade bietet Einblicke in die hiesige Volkskunst und umfasst einen kleinen Goldmarkt und eine große Zahl von Geschäften jeder Art, wo Touristen die originellsten Souvenirs finden können. Kleine Märkte und Einkaufszentren bieten Möglichkeiten zu ausgezeichneten Käufen, nicht zuletzt auch der Tatsache geschuldet, dass Abu Dhabi ein Freihafen ist. Zwischen Abu Dhabi und Oman liegt Al-Ain, der Hauptort der Oase Buraimi. Sein Gegenstück bildet Buraimi, das zwar jenseits der Grenze liegt, doch die Besucher können sich frei zwischen den beiden Gebieten bewegen. Diese Oase ist wahrscheinlich der Teil des Landes, der am längsten besiedelt ist. Die erste Siedlung geht auf die Zeit um 4000 v. Chr. zurück. Hier können das Museum Al-Ain und das östliche Fort besichtigt werden - beide liegen im Südosten der Stadt. In dem Museum sind Ausstellungsstücke über das Leben der Einheimischen vor der plötzlichen, mit der Entwicklung der Erdölindustrie einhergehenden Umwälzung ausgestellt. Man kann sich diverse Objekte des typischen Kunsthandwerks anschauen, von Beduinenschmuck bis zu Waffen und Musikinstrumenten, sowie einen Blick in ein echtes Beduinenzelt werfen.
Tag 19 / Dubai (Vereinigte Arabische Emirate)
Ankunft 13:00 Uhr (2x Overnight)
Dubai ist zweifelsohne die Perle der Vereinigten Arabischen Emirate. Sein Name steht nicht nur für eines der sieben Emirate, sondern bezeichnet auch dessen wichtigste Stadt (Dubai City). Dubai ist nach Abu Dhabi das zweitgrößte Emirat des Landes. Es liegt am Persischen Golf südwestlich von Sharja und nordöstlich von der Hauptstadt. Im Vergleich zu den anderen Emiraten, deren immenser Reichtum direkt auf das Erdöl zurückzuführen ist, stammen nur 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von Dubai aus den Einkünften der Erdölindustrie. Seine Haupteinnahmequellen sind die Freihandelszone Jebel Ali und der Tourismus, der in den letzten Jahren einen starken Aufschwung erlebt hat. Heute ist Dubai City eine der aufregendsten ultramodernen Metropolen des 21. Jahrhunderts. Seine Faszination schuldet es seinem künstlerischen, archäologischen und kulturellen Vermögen sowie der Vision, die es zum Ausdruck bringt: ein der Zukunft zugewandter Staat im Zeichen von Luxus und Reichtum. Hier ist wirklich alles Gold, was glänzt. Die Stadt ist in zwei Teile geteilt: Deira im Nordosten und Dubai im Südwesten, die durch eine Bucht des Golfs (al-khor genannt) voneinander getrennt sind. Das Stadtzentrum befindet sich in Deira. Eine nette, originelle Art, sich die Stadt genauer anzusehen, ist, sich ein abra (ein motorisiertes Wassertaxi) zu mieten. Man kann jedoch auch durch den Hafenbezirk von Deira laufen und die Dhows betrachten, jene typischen Boote, die im Schatten der Wolkenkratzer be- und entladen werden, bevor sie sich wieder auf den Weg zu den Häfen des Roten Meeres oder Indiens machen. Der Creek ist der 12 km lange Kanal, auf dem man eine Reise in die Vergangenheit unternehmen kann. Zeugnisse der kurzen Geschichte von Dubai können im Museum des zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbauten Al-Fahaidi-Forts angeschaut werden. Das Fort ist das älteste Bauwerk der Stadt und diente den Oberhäuptern des Staats Dubai viele Jahre lang als Wohn- und Regierungssitz. Das 1971 geschaffene Museum beleuchtet die Geschichte des Emirats, das Leben der einheimischen Bevölkerung, die Bräuche und Gewohnheiten der Beduinen sowie die Flora und Fauna der Region. Urkundlich erwähnt wird die Stadt Dubai erst im Jahr 1799. Vorher, während des 18. Jahrhunderts, hatte sich die zum Stamm Banu Yas gehörende Familie Al Abu Falasa in der Gegend niedergelassen. Die Stadt war bis 1833 von Abu Dhabi abhängig. In diesem Jahr sagte sich die zum Stamm Bani Yas gehörende Familie Al Maktum von Abu Dhabi los und übernahm die Herrschaft über Dubai. Seitdem gestalteten sich die Beziehungen zwischen den beiden Emiraten eher schwierig. 1892 wurde Dubai zum britischen Protektorat. Während des 20. Jahrhunderts entwickelten sich Verkehr und Handel, auch mit Indien. Im Laufe der Jahre erlebte die Stadt auch als Finanzzentrum einen starken Aufschwung und ist heute eine supermoderne Metropole. Dubai ist trotz des unglaublichen Luxus noch immer eine muslimische Stadt, was auch in den diversen Moscheen zum Ausdruck kommt, von denen die Moschee von Jumeirah, ein wunderbares Exemplar moderner islamischer Baukunst, hervorsticht. Neben dem Gerichtspalast erhebt sich die Große Moschee, die 1998 restauriert wurde und über das höchste Minarett der Stadt (70 m) verfügt. Der Wohnsitz des Scheichs Saeed, der Ende des 19. Jahrhunderts in exponierter Lage mit Blick aufs Meer errichtet wurde, ist ein vortreffliches Beispiel für die lokale Architektur. Dubai City beeindruckt jedoch vor allem durch seine Modernität und den Komfort, den es zu bieten vermag: vom ersten Golfplatz des Mittleren Ostens, der übrigens der fünftgrößte der Welt ist, bis zu einem Yacht-Club der Extraklasse, von den herrlichen Stränden zu den phantastischen Hotels und Restaurants jeder Art und Einkaufszentren, die Singapur und Hongkong vor Neid erblassen lassen. Große futuristische Projekte sind The Palm Islands, Dubai International City, Burj Dubai und The Pinnacle, die höchsten Wolkenkratzer der Welt, The World - 300 künstlich angelegte, die fünf Kontinente nachbildende Inseln -, Dubai Marina, Jumeirah Islands, Hydropolis Hotel - das erste Unterwasserhotel -, Madinat Jumeirah, Dubai Festival City und schließlich Dubailand und The Mall of the Emirates, ein Vorhaben, bei dem ein Wintersportort mit künstlichem Schnee inmitten der Wüste geschaffen werden soll. Es ist eine Welt für Reiche und Superreiche mit ihren Zerstreuungen und Hobbys, zu denen auch Pferde- und Kamelrennen gehören. Traditionell und überaus faszinierend sind in dieser Hinsicht die Araberpferdeschauen, wo die besten arabischen Vollblüter der Welt um den Preis höchster Schönheit und Eleganz wetteifern.
Tag 20 & 21 Dubai (Vereinigte Arabische Emirate)
AUSSCHIFFUNG und Transfer zum Flughafen
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