Südafrika

  • Einreisebestimmungen

    Um nach Südafrika einzureisen benötigten Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen Reisepass mit einem Foto des Inhabers. Der Pass muss mindestens noch sechs Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein. Darüber hinaus muss im Pass eine komplett freie Seite für das Visum vorhanden sein. Bei Ankunft in Südafrika ist der Nachweis über die bezahlte Rückreise zu führen. Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen bei einem Besuch bis zu drei Monaten kein Visum. Visa für Botswana, Simbabwe und Swasiland erhalten Sie an der jeweiligen Grenze. Für Minderjährige unter 18 Jahre ist zusätzlich die Geburtsurkunde im Original mitzuführen.

    Weitere Bestimmungen finden sie unter www.auswaertiges-amt.de/suedafrika

    Währung/Geldwechsel

     

    Währung ist der Rand, der in 100 Cents unterteilt ist. Es gibt Banknoten zu 10, 20, 50, 100 und 200 Rand. Die Mitnahme von Reiseschecks ist zu empfehlen. Eurocheques werden nicht akzeptiert. Bargeld können Sie in Banken, Wechselbüros und bei ansässigen Wechselstellen tauschen. Kreditkarten sind in Südafrika weit verbreitet. In allen besseren Hotels, Restaurants und Geschäften können Sie mit Ihrer Kreditkarte bezahlen. Am weitesten verbreitet sind Diners Club, Eurocard/Mastercard, American Express und Visa. In ländlichen Gebieten werden Kreditkarten häufig nicht akzeptiert. Benzin kann an Tankstellen nur bar bezahlt werden.  Mit Kreditkarte und Geheimnummer kann auch an den Geldautomaten Bargeld abgehoben werden, ohne Geheimnummer und mit Kreditkarte direkt am Bankschalter. An den Geldautomaten der meisten Banken wie Nedbank oder ABSA kann ebenfalls mit einer EC-Karte mit Maestro-Zeichen und Geheimnummer Geld abgehoben werden, sofern der Geldautomat das Maestro-Zeichen trägt. Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist auf 500 Rand beschränkt.

     

    Zeitunterschied

     

    Südafrika ist zwei Stunden der Greenwich Mean Time voraus, eine Stunde mitteleuropäischer Winterzeit voraus, während der europäischen Sommerzeit zeitglich. Ganzjährig 7 Stunden der US östlichen Standardzeit voraus.

    Klima/Kleidung

    Im Sommer ist leichte Kleidung empfehlenswert. Die Abende können recht kühl werden, vor allem in den Bergen kann es nachts auch unter null Grad fallen. Deshalb sollte auch Pullover und Jacke nicht fehlen. In guten Hotels und Restaurants ist die Garderobe eher formell. Die Jahreszeiten sind denen Europas entgegengesetzt. Das warme, trockene Klima in Südafrika erlaubt Reisen zu jeder Jahreszeit. Im Sommer (Oktober - April) liegen die Durchschnittstemperaturen tagsüber bei ca.  28° Celsius.

    Essen und Trinken

    Die Küche ist der europäischen Küche sehr ähnlich, (gute Hausmannskost und reichhaltige Buffets), jedoch um einige exotische Früchte erweitert. Die Qualität des Fleisches ist hervorragend, da es in Südafrika keine Stalltierhaltung gibt. Zu den Spezialitäten gehören Biltong (getrocknetes Fleisch von Kudu, Strauß), Boerewors (Buren oder Bratwurst) oder Sosaties (Fleischspies aus mairniertem Lamm- oder Schweinefleisch). An der Küste gibt es Hummer, Austern oder "Line Fish". Hier handelt es sich nich um eine ausgefallene Fischart, sondern um frisch gefangenen Fisch ("Fisch von der Leine") Das Frühstück entspricht meist englischer Tradition und ist gut und reichhaltig (meist als Buffet.) Während der Mahlzeiten sind Getränkte jedoch nicht eingeschlossen und müssen bei Bestellung gleich bezahlt werden. Die südafrikanischen Weine haben einen sehr guten Ruf: Viele Marken bekommen Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, eine gute Hand voll ist ausgezeichnet, und viele Marken sind bekannt für gute Qualität. Im internationalen Vergleich sind die Weine noch ziemlich billig. Einheimische und ausländische Biermarken sind in Südafrika zahlreich vertreten, am gängigsten sind Amstel, Castle, Lion und das Windhoek-Bier aus Namibia. Das Leitungswasser in Südafrika ist bedenkenlos trinkbar.

    Trinkgelder

    In Südafrika wird Trinkgeld generell nicht so häufig gegeben wie in Europa. Als Leitlinie gilt immer 10 Prozent des Preises. Im Hotel erhalten Gepäckträger und Zimmermädchen 3 bis 10 Rand. In Restaurants sind Servicegebühren in der Regel nicht in den Rechnungen enthalten. Ein "Tip" von 10 Prozent des Betrages ist üblich, kann bei sehr gutem Service natürlich auch mehr sein. Taxifahrer erwarten ebenfalls 10 Prozent. Tankwarte erhalten optional Trinkgeld, doch bei Scheibenwäsche und freundlicher Bedienung ist ein "Tip" durchaus angebracht. Parkplatzwächter in den Städten erhalten 3 bis 8 Rand.

    Stromspannung

    Die Spannung in Südafrika beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Da dreipolige Steckdosen verwendet werden, benötigen Sie einen Adapter für europäische Stecker. In neue Steckdosen passen auch zweipolige Stecker. Die Adapter liegen in den Hotels aus, sind aber auch in Kaufhäusern oder Elektrofachgeschäften erhältlich. Die meisten Hotels haben 110 Volt Anschlüsse für elektrische Rasierapparate und kleine elektrische Geräte.

    Fotografieren/Filmen

    Beim Fotografieren von Menschen sollten Sie wie in anderen Ländern auch um Erlaubnis fragen. Aufnahmen von militärischen Anlagen, Polizeistationen und Gefängnissen sind nicht erlaubt. Kameras und Objektive sind in Südafrika wesentlich teurer als in Europa. Daher denken Sie daran genügend Filme bzw. Speichermedien mitzunehmen, da die Preise in Südafrika wesentlich höher sind als in Deutschland. Für Tieraufnahmen ist ein Teleobjektiv zu empfehlen. Die intensive Sonneneinstrahlung erfordert die Mitnahme von feinkörnigem Filmmaterial. Bitte erkundigen Sie sich vor Abreise bei Ihrem Fotogeschäft. Die digitale Fotografie ist in Südafrika auf gleichem Standard wie in Europa und in guten Geschäften finden Sie vor Ort Unterstützung.

    Sprache

    Südafrikas kulturelle Mischung spiegelt sich in verschiedenen Sprachen und Dialekten wider. Es gibt 11 offizielle Landessprachen. Die verbreitetesten Sprachen sind Englisch, Afrikaans und Xhosa. Die anderen Sprachen sind: Ndebele, Northern Sotho, Southern Sotho, Swati, Tsonga, Tswana, Venda, und Zulu. Insgesamt werden in Südafrika etwa achthundert Sprachen und Dialekte gesprochen. Etwa 15 Prozent der Bevölkerung sprechen heute Afrikaans, die Mehrheit der Bevölkerung ist zweisprachig. Mit Englisch werden Sie aber überall verstanden, da Englisch die Vorrangstellung als Amtssprache hat.

    Souvenirs

    Bei der Ausreise sollten Sie beachten, dass Zigaretten, Parfum, Alkohol jeweils auf eine bestimmte Menge begrenzt sind. Mehr Informationen erhalten Sie bei der Botschaft oder dem Zoll. Streng verboten sind viele Tierprodukte wie Elfenbein, Felle, Schlangenleder, Muscheln und Korallen. Kokodilartikel dürfen Sie nur mit einem Permit kaufen. Souvenirs sind in Curio Shops erhältlich. Schöne Mitbringsel sind Holzschnitzereien wie Figuren, Löffel, Trommeln, Schalen und Masken, Lederarbeiten (Besonderheit aus Swakopmund: Schuhe aus Kuduleder), Tierfelle und Kürschnerarbeiten aus Swakara (namibianische Variante des Persianers), sowie die berühmten Herero-Puppen, die von Herero-Frauen am Eingang des Kalahari Sands Hotels feilgeboten werden.

    Gesundheitsbestimmungen

    Für Südafrika sind keine Schutzimpfungen vorgeschrieben, aber es empfiehlt sich aber eine Hepathitis-A-Prophylaxe. Eine Schutzimpfung gegen Gelbfieber ist für Reisende aus Gelbfiebergebieten vorgeschrieben. In Transvaal einschließlich des Krüger Nationalparks, Mpumalanga und des östlichen Küstenstreifens von KwaZulu Natal besteht das ganze Jahr über Malariagefahr. Eine medikamentöse Prophylaxe ist zu empfehlen, außerdem vorbeugende Maßnahmen wie körperbedeckende Kleidung, Anti-Mückenmittel und Moskitonetze für das Bett. Nähere Infos geben das Robert-Koch-Institut und das Auswärtige Amt Infos zu Tropenkrankheiten. In stehenden Gewässern sollten Sie wegen Bilharziosegefahr nicht baden. Zum Schutz gegen Zecken sollten Sie bei Fußmärschen durch hohes Gras lange Hosen tragen und Anti-Insektenmittel benutzen. Folgen Sie stets den Anweisungen von Ihrem Reiseleiter, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Da die Sonneneinstrahlung sehr intensiv ist, sollten Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung und Sonnenbrille nicht vergessen werden.